Krypto FIFO oder LIFO? Verbrauchsfolgeverfahren in Deutschland 2026

Welche Coins gelten bei einem Teilverkauf als verkauft? So bestimmen sich Haltefrist und Gewinn nach den Vorgaben des BMF, warum die Methode pro Wallet gilt und was das für deine Bestände bedeutet.

Auf einen Blick

  • Worum es geht: Hast du dieselbe Kryptowährung mehrmals zu unterschiedlichen Preisen gekauft und verkaufst nur einen Teil davon, muss feststehen, welche Coins als verkauft gelten. Davon hängt ab, ob die einjährige Haltefrist erfüllt ist und wie hoch dein Gewinn ausfällt.
  • FIFO: In Deutschland gelten die zuerst gekauften Coins als zuerst verkauft (First in, First out). Danach richtet sich, ob ein Verkauf innerhalb der Haltefrist liegt. Das umgekehrte Verfahren LIFO, bei dem die zuletzt gekauften Coins zuerst verkauft werden, sieht das BMF nicht vor.
  • Durchschnittspreis: Für die Höhe des Gewinns lässt das BMF neben FIFO auch den Durchschnittspreis deiner Käufe zu. Die Haltefrist wird trotzdem immer nach FIFO bestimmt.
  • Pro Wallet: Die Methode gilt für jede Wallet getrennt. Coins in verschiedenen Wallets werden nicht zusammengerechnet.
  • Einmal festlegen: Die gewählte Methode behältst du für eine Kryptowährung in einer Wallet bei, bis du diesen Bestand vollständig verkauft hast. Halte deshalb fest, welche Methode du wo nutzt.
  • Geltungsbereich und Grundlage: Dieser Guide gilt für private Kryptowerte in Deutschland. Rechtsstand: Oktober 2026, auf Grundlage des BMF-Schreibens vom 6. März 2025.
Florian Wimmer
Florian Wimmer
Blockpit CEO & Krypto-Steuer Experte
Geprüft von
Matthias Steger
•
09.10.2026
•
Lesezeit
X
Minuten

Hast du eine Kryptowährung zu verschiedenen Zeitpunkten und Kursen gekauft und verkaufst nur einen Teil davon, stellt sich eine entscheidende Frage: Welche deiner Coins gelten als verkauft? Davon hängt ab, ob die einjährige Haltefrist erfüllt ist und wie hoch dein Gewinn oder Verlust ausfällt.

Das Bundesfinanzministerium hat dafür im BMF-Schreiben vom 6. März 2025 eine klare Logik festgelegt. In diesem Guide erfährst du, wann FIFO gilt, welche Rolle die Durchschnittsmethode spielt, warum LIFO nicht vorgesehen ist und weshalb alles pro Wallet betrachtet wird.

FIFO oder LIFO: Was gilt bei Krypto in Deutschland?

Kurz gesagt: Für die Haltefrist gilt FIFO, die zuerst gekauften Coins gelten also als zuerst verkauft. Für die Berechnung des Gewinns ist grundsätzlich der Durchschnitt deiner Anschaffungskosten maßgeblich, vereinfachend darfst du aber auch hier FIFO verwenden. LIFO sieht das BMF für Krypto im Privatvermögen nicht vor.

Das BMF prüft dabei in einer festen Reihenfolge:

  1. Einzelbetrachtung: Lässt sich nachvollziehen, welche Einheiten genau verkauft wurden, zählen genau diese.
  2. Haltefrist nach FIFO: Ist eine Einzelbetrachtung nicht möglich, gelten für die Haltefrist die zuerst angeschafften Einheiten als verkauft.
  3. Gewinn nach Durchschnitt oder FIFO: Für die Wertermittlung ist dann die Durchschnittsmethode anzuwenden. Aus Vereinfachungsgründen darfst du stattdessen auch FIFO verwenden.

Eine Einzelbetrachtung ist in der Praxis häufig nicht möglich, etwa wenn mehrere Käufe derselben Kryptowährung in einem Bestand zusammenfließen. Deshalb kommt es meist auf die Schritte 2 und 3 an.

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</div><div class="label"><span class="text_bold text-color-blue">Was das BMF sagt</span></div></div><div class="label">Nach Randnummer 61 des BMF-Schreibens vom 6. März 2025 gilt zuerst der Grundsatz der Einzelbetrachtung. Ist sie nicht möglich, gelten für die Haltefrist die zuerst angeschafften Einheiten einer Kryptowährung als veräußert, und für die Wertermittlung ist die Durchschnittsmethode anzuwenden. Vereinfachend kann auch für die Wertermittlung FIFO unterstellt werden.</div></div>

Haltefrist und Gewinn werden getrennt bestimmt

Der wichtigste Punkt wird oft übersehen: Haltefrist und Gewinn sind zwei getrennte Fragen. Zuerst wird mit FIFO geprüft, ob der Verkauf innerhalb der einjährigen Haltefrist liegt. Nur wenn das so ist, wird im zweiten Schritt der Gewinn oder Verlust berechnet, nach der Durchschnittsmethode oder vereinfacht nach FIFO.

Beispiel 1: Du kaufst im Januar 2026 einen Bitcoin und im März 2026 einen weiteren, beide in derselben Wallet. Im Juni 2026 verkaufst du einen Bitcoin für 80.000 €. Nach FIFO gilt für die Haltefrist der Bitcoin aus dem Januar als verkauft. Er wurde weniger als ein Jahr gehalten, der Verkauf ist also steuerlich relevant. Wie hoch das Ergebnis ist, hängt von der Methode und den Kaufkursen ab:

<figure class="block-table"><table><tr><th>Beispiel 1</th><th>Szenario A: steigende Kurse</th><th>Szenario B: fallende Kurse</th></tr><tr><td>Kauf Januar 2026</td><td>60.000 €</td><td>90.000 €</td></tr><tr><td>Kauf März 2026</td><td>90.000 €</td><td>60.000 €</td></tr><tr><td>Verkauf Juni 2026</td><td>80.000 €</td><td>80.000 €</td></tr><tr><td><strong>Ergebnis nach FIFO</strong></td><td><strong>+ 20.000 €</strong></td><td><strong>− 10.000 €</strong></td></tr><tr><td><strong>Ergebnis nach Durchschnitt (75.000 €)</strong></td><td><strong>+ 5.000 €</strong></td><td><strong>+ 5.000 €</strong></td></tr></table></figure>

Gebühren bleiben zur Vereinfachung unberücksichtigt. Bei steigenden Kursen führt FIFO hier zu einem höheren Gewinn, bei fallenden Kursen zu einem Verlust, während die Durchschnittsmethode in beiden Fällen einen Gewinn von 5.000 € ergibt. Die Methode verschiebt dabei vor allem, wann ein Gewinn oder Verlust anfällt: Für den verbleibenden Bitcoin gelten anschließend jeweils andere Anschaffungskosten.

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</svg></div><div class="label"><span class="text_bold text-color-blue">Keine Methode ist immer günstiger</span></div></div><div class="label">Ob FIFO oder die Durchschnittsmethode zu einem niedrigeren Gewinn führt, hängt vom Kursverlauf deiner Käufe ab. Eine pauschal bessere Methode gibt es nicht. Wichtig ist, dass du die gewählte Methode für die jeweilige Kryptowährung in der jeweiligen Wallet beibehältst.</div></div>

Warum die Methode pro Wallet gilt

Das BMF schreibt eine walletbezogene Betrachtung vor, oft auch als Depottrennung bezeichnet. FIFO oder die Durchschnittsmethode werden also nicht über alle deine Bestände hinweg angewendet, sondern für jede Wallet getrennt. Bestände in verschiedenen Wallets werden nicht zusammengerechnet.

Dazu kommen zwei Regeln:

  • Wahlrecht pro Kryptowährung: Hältst du in einer Wallet mehrere Kryptowährungen, kannst du die Methode für jede getrennt wählen, zum Beispiel FIFO für Bitcoin und die Durchschnittsmethode für Ether.
  • Beibehaltungspflicht: Die gewählte Methode gilt so lange, bis alle Einheiten dieser Kryptowährung in der Wallet verkauft sind. Erst bei einem anschließenden Neuerwerb kannst du wechseln.

Deine Wallet-Struktur beeinflusst deshalb, welche Einheiten als verkauft gelten. Die folgenden zwei Beispiele gehen von denselben Käufen aus: einem Bitcoin im Februar 2025 für 40.000 € und einem im April 2026 für 70.000 €. Im Juli 2026 wird ein Bitcoin für 90.000 € verkauft, Gebühren bleiben unberücksichtigt.

<figure class="block-table"><table><tr><th>Situation</th><th>Welcher Bitcoin gilt als verkauft?</th><th>Steuerliche Folge</th><th>Was bleibt übrig?</th></tr><tr><td><strong>Beispiel 2:</strong> Beide Bitcoin liegen in einer Wallet</td><td>Der Bitcoin von Februar 2025</td><td>Länger als ein Jahr gehalten, kein privates Veräußerungsgeschäft</td><td>Der Bitcoin von April 2026, Haltefrist läuft bis April 2027</td></tr><tr><td><strong>Beispiel 3:</strong> Bitcoin von 2025 in Wallet A, Bitcoin von 2026 in Wallet B, Verkauf aus Wallet B</td><td>Der Bitcoin von April 2026</td><td>Innerhalb eines Jahres verkauft, Gewinn von 20.000 € steuerlich relevant</td><td>Der Bitcoin von Februar 2025 in Wallet A, Haltefrist abgelaufen</td></tr></table></figure>

Keine der beiden Varianten ist grundsätzlich besser. In Beispiel 2 bleibt der Verkauf steuerfrei, dafür läuft für den verbliebenen Bitcoin die Haltefrist noch bis April 2027. In Beispiel 3 ist der Verkauf steuerlich relevant, dafür bleibt der ältere Bitcoin mit abgelaufener Haltefrist erhalten. Entscheidend ist, dass du weißt, welche Folgen deine Wallet-Struktur hat.

<div class="card_body_small infobox red margin-bottom_medium margin-top_small"><div class="flex_horizontal gap-xxsmall margin-bottom_xxsmall"><div class="icon_small is-infobox w-embed"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="24" height="24" viewBox="0 0 24 24" fill="none">
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</div><div class="label"><span class="text_bold text-color-blue">Kein Wechsel mitten im Bestand</span></div></div><div class="label">Eine einmal gewählte Methode lässt sich nicht beliebig ändern, etwa jedes Jahr oder je nachdem, was gerade günstiger wäre. Ein Wechsel ist erst möglich, wenn alle Einheiten der jeweiligen Kryptowährung in der Wallet verkauft sind.</div></div>

<div class="card_body_small infobox highlight margin-bottom_medium margin-top_small"><div class="flex_horizontal gap-xxsmall margin-bottom_xxsmall"><div class="icon_small is-infobox w-embed"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="24" height="24" viewBox="0 0 24 24" fill="none">
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</svg></div><div class="label"><span class="text_bold text-color-blue">Viele Käufe, mehrere Wallets</span></div></div><div class="label">Je mehr Käufe, Wallets und Transfers zusammenkommen, desto aufwendiger wird die korrekte Zuordnung. Blockpit wendet FIFO automatisch pro Wallet an und verbindet Transfers zwischen deinen eigenen Wallets. Du kannst deinen Krypto-Steuerbericht selbst erstellen oder dich vom Blockpit Expert Service bei Setup, Datenprüfung und Vorbereitung unterstützen lassen.</div></div>

Krypto-Steuern klar berechnen.

Dein verständlicher Krypto-Steuerbericht nach deutschen Regeln.

Was ist mit LIFO?

Beim LIFO-Verfahren (Last in, First out) gelten die zuletzt gekauften Einheiten als zuerst verkauft. Die Methode ist aus anderen Ländern und aus dem Handelsrecht bekannt und wird deshalb häufig gesucht.

Für Kryptowerte im Privatvermögen sieht das BMF-Schreiben LIFO jedoch nicht vor. Für die Haltefrist ist ausdrücklich FIFO vorgegeben, für die Wertermittlung die Durchschnittsmethode oder vereinfacht FIFO. Wer seine Gewinne nach LIFO berechnet, weicht damit von der Auffassung der Finanzverwaltung ab.

Vergleich von FIFO und LIFO bei Kryptowährungen
Vergleich der Verfahren. Für Kryptowerte im Privatvermögen sieht das BMF LIFO nicht vor.

Die Durchschnittsmethode erklärt

Bei der Durchschnittsmethode werden die Anschaffungskosten aller Einheiten einer Kryptowährung in einer Wallet gemittelt. Bei einem Verkauf wird dieser Durchschnittswert als Anschaffungskosten angesetzt. Mit jedem neuen Kauf ändert sich der Durchschnitt.

Beispiel Durchschnittsmethode bei Ether
Beispiel Durchschnittsmethode

Zeitpunkt 1: Du kaufst 1 ETH für 1.200 €.

Zeitpunkt 2: Du kaufst 2 weitere ETH für zusammen 3.000 €. In deiner Wallet liegen jetzt 3 ETH mit einem durchschnittlichen Anschaffungspreis von 1.400 € pro ETH: (1.200 € + 3.000 €) geteilt durch 3 ETH.

Zeitpunkt 3: Du verkaufst 1 ETH für 1.500 €. Als Anschaffungskosten werden 1.400 € angesetzt, der Gewinn beträgt 100 €.

Zeitpunkt 4: Du kaufst 2 weitere ETH für je 1.700 €. Der Durchschnitt steigt auf 1.550 €: (2 ETH × 1.400 € + 2 ETH × 1.700 €) geteilt durch 4 ETH.

Wichtig: Auch bei der Durchschnittsmethode wird die Haltefrist nach FIFO bestimmt. Der Durchschnitt verändert nur die Gewinnberechnung, nicht die Frage, ob ein Verkauf innerhalb eines Jahres liegt.

Transfers zwischen eigenen Wallets

Verschiebst du Coins von einer Wallet in eine andere, die ebenfalls dir gehört, ist das kein Verkauf. Anschaffungszeitpunkt und Anschaffungskosten gehen mit, die Haltefrist läuft weiter. Ein Tausch in eine andere Kryptowährung ist dagegen eine Veräußerung und startet eine neue Haltefrist, mehr dazu im Guide zu Krypto-Swaps.

Weil die Methode pro Wallet gilt, verändert ein Transfer aber, welche Bestände in welcher Wallet zusammenkommen. Das BMF verlangt deshalb, solche Umschichtungen zu dokumentieren. Werden Coins verschenkt oder vererbt, übernimmt der Empfänger die Anschaffungsdaten, mehr dazu im Guide Krypto verschenken und vererben.

Was du dokumentieren solltest

  • Gewählte Methode: welche Verwendungsreihenfolge (Einzelbetrachtung, Durchschnitt oder FIFO) du für welche Wallet und welche Kryptowährung nutzt.
  • Umschichtungen: Transfers zwischen deinen eigenen Wallets mit Datum, Menge und Transaktions-ID.
  • Käufe und Verkäufe: Zeitpunkt, Menge, Euro-Wert, Gebühren und Kursquelle.
  • Reporteinstellungen: Nutzt du einen Steuerreport, gehören die verwendeten Einstellungen dazu, insbesondere das Verbrauchsfolgeverfahren. Das BMF nennt sie ausdrücklich als Teil einer plausiblen Dokumentation.

<div class="card_body_small infobox green margin-bottom_medium margin-top_small"><div class="flex_horizontal gap-xxsmall margin-bottom_xxsmall"><div class="icon_small is-infobox w-embed"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="24" height="24" viewBox="0 0 24 24" fill="none">
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</svg></div><div class="label"><span class="text_bold text-color-blue">Methode früh festhalten</span></div></div><div class="label">Lege dich für jede Wallet bewusst auf eine Methode fest und halte sie schriftlich fest, bevor du verkaufst. So kannst du bei Rückfragen des Finanzamts zeigen, dass du sie durchgängig angewendet hast.</div></div>

Häufige Missverständnisse

  • „FIFO gilt über alle meine Wallets hinweg.“ Nein. Die Methode wird für jede Wallet getrennt angewendet.
  • „Ich darf jedes Jahr neu wählen.“ Nein. Die gewählte Methode gilt, bis die jeweilige Kryptowährung in der Wallet vollständig verkauft ist.
  • „Für alle Kryptowährungen muss ich dieselbe Methode nutzen.“ Nein. Für jede Kryptowährung in einer Wallet besteht ein eigenes Wahlrecht.
  • „Die Durchschnittsmethode ändert auch die Haltefrist.“ Nein. Die Haltefrist wird immer nach FIFO bestimmt, der Durchschnitt betrifft nur die Gewinnberechnung.

Wie Blockpit hilft

Blockpit rechnet für Deutschland standardmäßig nach FIFO pro Wallet. Das entspricht der Vorgabe für die Haltefrist und der Vereinfachung, die das BMF für die Wertermittlung ausdrücklich zulässt.

  • Walletbezogene Berechnung: Jede Wallet wird getrennt betrachtet, Bestände werden nicht vermischt.
  • Transfers verbinden: Überträgst du Coins zwischen eigenen Wallets, werden Anschaffungskosten und Haltefristen übernommen.
  • Haltefristen im Blick: Du siehst, welche Bestände wie lange gehalten werden und welche Gewinne oder Verluste bei einem Verkauf entstehen würden.
  • Strukturierter Steuerbericht: Aus deinen Transaktionen entsteht ein Krypto-Steuerbericht als Grundlage für deine Steuererklärung.

Häufige Fragen

Gilt bei Krypto in Deutschland FIFO oder LIFO?

FIFO. Lässt sich nicht nachvollziehen, welche Coins verkauft wurden, gelten für die Haltefrist die zuerst gekauften als verkauft. Für die Gewinnberechnung ist die Durchschnittsmethode oder vereinfacht FIFO vorgesehen. LIFO sieht das BMF für Krypto im Privatvermögen nicht vor.

Darf ich für Bitcoin und Ether unterschiedliche Methoden verwenden?

Ja. Das BMF räumt für jede Kryptowährung in einer Wallet ein eigenes Wahlrecht ein. Du kannst also zum Beispiel für Bitcoin FIFO und für Ether die Durchschnittsmethode nutzen, musst die gewählte Methode dann aber jeweils beibehalten.

Kann ich die Methode jedes Jahr wechseln?

Nein. Die gewählte Methode gilt, bis alle Einheiten der jeweiligen Kryptowährung in der Wallet verkauft sind. Erst bei einem anschließenden Neuerwerb ist ein Wechsel möglich.

Ändert ein Transfer zwischen meinen eigenen Wallets die Haltefrist?

Nein. Ein Transfer zwischen eigenen Wallets ist kein Verkauf, Anschaffungszeitpunkt und Anschaffungskosten gehen mit. Weil die Methode pro Wallet gilt, solltest du solche Umschichtungen aber dokumentieren.

Welche Methode verwendet Blockpit?

Blockpit rechnet für Deutschland standardmäßig nach FIFO pro Wallet. Das entspricht der Vorgabe des BMF für die Haltefrist und der zulässigen Vereinfachung für die Wertermittlung. Transfers zwischen eigenen Wallets werden dabei mit ihren Anschaffungsdaten übernommen.

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