Berechne live, ob deine Erträge aus Staking, Lending oder Mining unter der 256-Euro-Freigrenze bleiben und wie viel Einkommensteuer anfällt, wenn nicht. Kostenlos und unverbindlich.
Blockpit importiert deine Staking-Rewards aus Börsen und Wallets, bewertet sie zum Zeitpunkt des Erhalts und verknüpft spätere Verkäufe automatisch. Selbst mit der Software oder mit Unterstützung durch den Blockpit Expert Service.
Mit unserem kostenlosen Staking-Steuerrechner siehst du in wenigen Sekunden, wie deine Krypto-Einkünfte in Deutschland besteuert werden. Du stellst ein, wie viel du monatlich aus Staking, Lending oder Mining erhältst und wie hoch dein übriges zu versteuerndes Einkommen ist. Der Rechner zeigt dir sofort, ob du unter der 256-Euro-Freigrenze bleibst, wie viel Einkommensteuer inklusive Solidaritätszuschlag anfällt und was dir netto bleibt.
Grundlage der Schätzung ist der Einkommensteuertarif 2026 bei Einzelveranlagung. Kirchensteuer und direkt zuordenbare Kosten sind nicht berücksichtigt, ebenso wenig Kursschwankungen innerhalb des Jahres. Der Rechner gilt für privates Staking, Lending und Mining. Der Betrieb eigener Validatoren oder gewerbliches Mining folgen anderen Regeln. Nutze das Ergebnis als erste Orientierung, es ersetzt keine individuelle Steuerberatung.
Das Bundesministerium der Finanzen behandelt Einnahmen aus passivem Staking in der Regel als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG. Sie werden mit deinem persönlichen Einkommensteuersatz zwischen 0 und 45 % versteuert, und zwar bereits beim Erhalt. Maßgeblich ist der Euro-Wert der Rewards zum steuerlich relevanten Zeitpunkt. Unterjährig kann dafür die Einbuchung in deine Wallet oder das Claiming angesetzt werden. Noch nicht geclaimte Rewards können spätestens zum Jahresende zu berücksichtigen sein. Ein bewusstes Aufschieben des Claimings verschiebt die Steuer also nicht verlässlich.
Für diese Einkünfte gilt eine Freigrenze von 256 € pro Kalenderjahr. Anders als bei einem Freibetrag wird bei Erreichen oder Überschreiten der Grenze der gesamte Betrag steuerpflichtig, nicht nur der Teil darüber. Genau 256 € liegen bereits nicht mehr darunter. Wichtig: Die Grenze gilt für alle Einkünfte aus Leistungen nach § 22 Nr. 3 EStG zusammen, nicht nur für Krypto.
Verkaufst oder tauschst du deine Rewards später, wird dieser Vorgang separat betrachtet. Derselbe Betrag wird dabei nicht zweimal besteuert: Der Wert beim Erhalt gilt als Anschaffungskosten, für den Verkauf zählt nur die Wertveränderung danach. Liegt der Verkauf innerhalb eines Jahres nach dem Erhalt, ist ein Kursgewinn als privates Veräußerungsgeschäft steuerpflichtig, sofern deine gesamten Veräußerungsgewinne im Jahr nicht unter 1.000 € liegen. Nach Ablauf der einjährigen Haltefrist ist der Verkauf steuerfrei. Eine Verlängerung auf zehn Jahre gibt es nach Auffassung des BMF für Currency- oder Payment-Token nicht. Ein späterer Kursverlust ändert die Steuer auf den Erhalt übrigens nicht rückwirkend.
Gerade bei regelmäßigem Staking entstehen schnell Hunderte einzelne Transaktionen. Für jede brauchst du Zeitpunkt, Menge und Euro-Wert beim Erhalt, ermittelt mit einer nachvollziehbaren und einheitlichen Kursquelle. Verkaufst du Rewards später, müssen sie außerdem mit ihrem ursprünglichen Erhalt verknüpft werden, damit Anschaffungskosten und Haltefrist stimmen.
Mit Blockpit verbindest du deine Börsen, Wallets und unterstützten Blockchains und importierst deine Staking-Rewards als eigene Transaktionen. Blockpit bewertet sie zum Zeitpunkt des Erhalts, hält Anschaffungskosten nach und verknüpft spätere Verkäufe mit den ursprünglichen Rewards. Daraus erstellst du einen nachvollziehbaren Krypto-Steuerbericht, entweder selbst mit der Software oder mit Unterstützung durch den Blockpit Expert Service. Das Portfoliotracking ist dabei kostenlos.
Dieser Rechner dient lediglich zu Informationszwecken und stellt keine Steuerberatung dar. Die steuerliche Behandlung hängt von deinen individuellen Umständen und den für das jeweilige Steuerjahr geltenden Regeln ab.
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