Krypto-Nachweise fürs Finanzamt: Das verlangt das BMF-Schreiben 2025

Bei Krypto liegt die Beweislast bei dir. Das BMF-Schreiben vom 06.03.2025 konkretisiert, welche Aufzeichnungen du gegenüber dem Finanzamt führen musst und was passiert, wenn Belege fehlen. (186 Zeichen)

Auf einen Blick

Dieser Guide behandelt die Krypto-Nachweispflichten privater Anleger in Deutschland auf Grundlage des BMF-Schreibens vom 06.03.2025.

  • Grundlage: Das BMF-Schreiben vom 06.03.2025 ersetzt das Schreiben von 2022 und konkretisiert die Dokumentations- und Nachweispflichten.
  • Beweislast: Die relevanten Daten liegen in deiner Sphäre, auch bei DEX und Self-Custody. Du musst nachweisen können.
  • Je Transaktion: Datum, Art, Menge und Euro-Wert sind zu dokumentieren.
  • Datenverlust: Eine Börsenpleite oder ein Hack entbindet nicht von der Nachweispflicht.
  • Wenn Belege fehlen: Das Finanzamt kann nach § 162 AO schätzen.
  • Unverändert: Grundregeln wie § 23 EStG, die einjährige Haltefrist und FIFO walletbezogen bleiben bestehen.
Florian Wimmer
Florian Wimmer
Blockpit CEO & Krypto-Steuer Experte
Geprüft von
Matthias Steger
•
30.09.2026
•
Lesezeit
X
Minuten

Bei Kryptowerten bist du gegenüber dem Finanzamt in der Bringschuld. Anders als beim Aktiendepot, wo die Bank vieles automatisch meldet, musst du deine Krypto-Transaktionen selbst vollständig und plausibel nachweisen können. Das BMF-Schreiben vom 06.03.2025 stellt genau das in den Mittelpunkt.

Wichtig zur Einordnung: Ein BMF-Schreiben ist kein Gesetz, sondern eine Verwaltungsauffassung. Es bindet die Finanzverwaltung und legt fest, wie die bestehenden Steuerregeln in der Praxis angewendet werden. Materiell ändert das Schreiben von 2025 wenig, aber es konkretisiert und verschärft die Nachweispflichten deutlich.

<div class="card_body_small infobox margin-bottom_medium margin-top_small"><div class="flex_horizontal-copy gap-xxsmall margin-bottom_xxsmall"><div class="icon_small is-infobox w-embed"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="24" height="24" viewBox="0 0 24 24" fill="none"><path fill-rule="evenodd" clip-rule="evenodd" d="M2.25 12C2.25 6.61522 6.61522 2.25 12 2.25C17.3848 2.25 21.75 6.61522 21.75 12C21.75 17.3848 17.3848 21.75 12 21.75C6.61522 21.75 2.25 17.3848 2.25 12ZM10.9562 10.5584C12.1025 9.98533 13.3931 11.0206 13.0823 12.2639L12.3733 15.0999L12.4148 15.0792C12.7852 14.894 13.2357 15.0441 13.421 15.4146C13.6062 15.7851 13.4561 16.2356 13.0856 16.4208L13.0441 16.4416C11.8979 17.0147 10.6072 15.9794 10.9181 14.7361L11.6271 11.9001L11.5856 11.9208C11.2151 12.1061 10.7646 11.9559 10.5793 11.5854C10.3941 11.2149 10.5443 10.7644 10.9148 10.5792L10.9562 10.5584ZM12 9C12.4142 9 12.75 8.66421 12.75 8.25C12.75 7.83579 12.4142 7.5 12 7.5C11.5858 7.5 11.25 7.83579 11.25 8.25C11.25 8.66421 11.5858 9 12 9Z" fill="#1A73E8"></path></svg></div><div class="label"><span class="text_bold text-color-blue">Was ein BMF-Schreiben ist</span></div></div><div class="label">Ein BMF-Schreiben bindet die Finanzverwaltung, ist aber kein Gesetz. Es legt fest, wie bestehende Steuerregeln angewendet werden, und kann sich ändern.</div></div>

Was ist das BMF-Schreiben vom 06.03.2025?

Das Schreiben regelt die ertragsteuerliche Behandlung von Kryptowerten und ersetzt das erste finale Krypto-Schreiben vom 10.05.2022. Bei dieser Gelegenheit wurde die frühere Formulierung "virtuelle Währungen und sonstige Token" durchgehend durch den Begriff "Kryptowerte" ersetzt, angelehnt an die aufsichtsrechtliche Terminologie.

Der Kern der Neufassung ist nicht eine neue Steuer, sondern die erstmals ausführliche Darstellung der Steuererklärungs-, Mitwirkungs- und Aufzeichnungspflichten. Für dich als Anleger heißt das: Was du dokumentieren und belegen musst, ist jetzt deutlich klarer und strenger definiert.

Historisch eingeordnet: 2018 hatte sich das BMF zunächst zur Umsatzsteuer geäußert, 2021 folgte ein Entwurf, 2022 das erste finale Schreiben, das unter anderem die zeitweise diskutierte Verlängerung der Haltefrist auf zehn Jahre für Staking und Lending wieder verwarf. Das Schreiben von 2025 baut darauf auf.

Welche Nachweise verlangt das Finanzamt bei Krypto?

Grundlage ist die allgemeine Mitwirkungspflicht nach § 90 AO. Weil die Daten in öffentlichen Blockchains zwar einsehbar, aber pseudonym sind, liegen sie in deiner Informationssphäre. Du musst deine Angaben plausibel machen können. Bei ausländischen zentralen Handelsplattformen und bei dezentralen Börsen (DEX) greift zusätzlich die erweiterte Mitwirkungspflicht nach § 90 Abs. 2 AO, die dich verpflichtet, die erforderlichen Informationen selbst zu beschaffen, etwa durch den regelmäßigen und vollständigen Abruf deiner Transaktionsübersichten.

Je Vorgang solltest du folgende Angaben lückenlos festhalten:

<figure class="block-table"><table><tr><th>Was du festhalten solltest</th><th>Warum es zählt</th></tr><tr><td>Datum und Uhrzeit der Transaktion</td><td>bestimmt Haltefrist und Zuordnung</td></tr><tr><td>Art des Vorgangs (Kauf, Verkauf, Tausch, Zufluss)</td><td>entscheidet über die steuerliche Behandlung</td></tr><tr><td>Coin-Art und Menge</td><td>Grundlage der Berechnung</td></tr><tr><td>Marktwert in Euro zum Zeitpunkt</td><td>für Gewinn-, Verlust- und Ertragsermittlung</td></tr><tr><td>Handelsplattform oder Wallet-Adresse</td><td>Nachvollziehbarkeit und Zuordnung</td></tr></table></figure>

Aufzuzeichnen sind dabei sämtliche Zugänge, Abgänge, Tauschvorgänge und sonstigen Nutzungen deiner Kryptowerte, nicht nur die Verkäufe.

Was gilt für DEX, DeFi und Self-Custody?

Die Nachweispflicht gilt unabhängig von der Plattform. Ob du über eine zentrale Börse, eine dezentrale Börse oder eine eigene Wallet handelst, die Beweislast bleibt bei dir. Auch Self-Custody über Hardware-Wallet oder eine Software-Wallet entbindet nicht von der Aufzeichnungspflicht. Bei ergänzender Mitteilung des öffentlichen Schlüssels kann dieser genutzt werden, um die Richtigkeit und Vollständigkeit deiner Angaben zu prüfen.

Neu gegenüber 2022: DeFi wird im Schreiben von 2025 nun ausdrücklich behandelt. Nicht abschließend geregelt sind dagegen weiterhin NFTs und das sogenannte Liquidity Mining, das BMF will diese Themen sukzessive ergänzen. Für die konkrete Behandlung solcher Vorgänge verweisen wir auf die jeweiligen Fachguides und, bei unklaren Fällen, auf eine steuerliche Beratung.

Was passiert, wenn du deine Krypto-Transaktionen nicht nachweisen kannst?

Kann das Finanzamt deine Besteuerungsgrundlagen nicht ermitteln, weil Nachweise fehlen, darf es nach § 162 AO schätzen. Eine Schätzung ist keine Strafe, sondern eine Methode zur Steuerfestsetzung bei unzureichender Datengrundlage. Sie kann aber ungünstig ausfallen, weil ohne entlastende Daten im Zweifel zu deinen Lasten angesetzt wird, etwa Anschaffungskosten von null, was den steuerpflichtigen Gewinn maximiert.

Ein wichtiger Punkt aus dem Schreiben: Fehlende Aufzeichnungen und Datenverluste, zum Beispiel wegen Insolvenz einer Handelsplattform oder eines Hackerangriffs, gehen zu deinen Lasten. Das Beweisrisiko liegt bei dir, nicht bei der Börse.

<div class="card_body_small infobox red margin-bottom_medium margin-top_small"><div class="flex_horizontal gap-xxsmall margin-bottom_xxsmall"><div class="icon_small is-infobox w-embed"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="24" height="24" viewBox="0 0 24 24" fill="none"><path d="M10.5 1.875C10.5 1.25368 11.0037 0.75 11.625 0.75C12.2463 0.75 12.75 1.25368 12.75 1.875V10.0938C13.2674 10.2561 13.7708 10.4757 14.25 10.7527V3.375C14.25 2.75368 14.7537 2.25 15.375 2.25C15.9963 2.25 16.5 2.75368 16.5 3.375V14.3122C15.0821 14.5501 13.8891 15.451 13.2506 16.6852C14.4554 16.0866 15.8134 15.75 17.25 15.75C17.6642 15.75 18 15.4142 18 15V12.75L18 12.7336C18.0042 11.8771 18.3339 11.0181 18.9885 10.3635C19.4278 9.92417 20.1402 9.92417 20.5795 10.3635C21.0188 10.8028 21.0188 11.5152 20.5795 11.9545C20.361 12.173 20.2514 12.4567 20.25 12.7445L20.25 12.75L20.25 15.75H20.2454C20.1863 17.2558 19.5623 18.6877 18.4926 19.7574L16.7574 21.4926C15.6321 22.6179 14.106 23.25 12.5147 23.25H10.5C6.35786 23.25 3 19.8921 3 15.75V6.375C3 5.75368 3.50368 5.25 4.125 5.25C4.74632 5.25 5.25 5.75368 5.25 6.375V11.8939C5.71078 11.4421 6.2154 11.0617 6.75 10.7527V3.375C6.75 2.75368 7.25368 2.25 7.875 2.25C8.49632 2.25 9 2.75368 9 3.375V9.90069C9.49455 9.80023 9.99728 9.75 10.5 9.75V1.875Z" fill="#FF6B6B"></path></svg></div><div class="label"><span class="text_bold text-color-blue">Backups sind deine Verantwortung</span></div></div><div class="label">Wenn eine Börse verschwindet oder insolvent wird, sind deine Transaktionsdaten oft weg. Wer regelmäßig CSV- oder API-Snapshots zieht, kann seine Historie auch später noch belegen.</div></div>

Krypto-Steuern klar berechnen.

Dein verständlicher Krypto-Steuerbericht nach deutschen Regeln.

Was musst du zum Jahresende dokumentieren?

Das Finanzamt kann verlangen, dass du deine Wallet-Bestände zum Stichtag 31.12. nachweist. Bei mehreren Wallets über zentrale Börsen, dezentrale Börsen und Self-Custody hinweg ist das sauber nur mit einer vollständigen, konsolidierten Übersicht leistbar. Sinnvoll sind eine Bestandsübersicht aller Wallet-Adressen zum Jahresende, die genutzten Plattformen und die Transaktions-Hashes wichtiger Bewegungen.

Beim Zuflusszeitpunkt von Rewards hat das Schreiben mit dem Thema Claiming eine eigene Fallgruppe aufgenommen. Wann ein Reward als zugeflossen gilt, kann im Einzelfall strittig sein, insbesondere bei technisch gesperrten Token. Die Details klärt der Staking-Guide.

Was hat sich gegenüber dem BMF-Schreiben 2022 geändert?

Die wichtigste Botschaft: Das Schreiben führt materiell wenig grundlegend Neues ein, aber es macht die Nachweispflichten deutlich strenger und klarer.

Was gleich geblieben ist: die Einordnung als Wirtschaftsgut, die Besteuerung privater Veräußerungen nach § 23 EStG, die einjährige Haltefrist und die walletbezogene FIFO-Betrachtung.

Was neu oder präzisiert ist: die ausführlichen Mitwirkungs- und Aufzeichnungspflichten, die erweiterte Mitwirkungspflicht bei ausländischen CEX und DEX, die neue Fallgruppe Claiming, erstmals Aussagen zu Steuerreports als Datengrundlage, konkretere Kursansätze und die einheitliche Terminologie "Kryptowerte". Außerdem wird DeFi nun ausdrücklich behandelt.

<div class="card_body_small infobox margin-bottom_medium margin-top_small"><div class="flex_horizontal-copy gap-xxsmall margin-bottom_xxsmall"><div class="icon_small is-infobox w-embed"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="24" height="24" viewBox="0 0 24 24" fill="none"><path fill-rule="evenodd" clip-rule="evenodd" d="M2.25 12C2.25 6.61522 6.61522 2.25 12 2.25C17.3848 2.25 21.75 6.61522 21.75 12C21.75 17.3848 17.3848 21.75 12 21.75C6.61522 21.75 2.25 17.3848 2.25 12ZM10.9562 10.5584C12.1025 9.98533 13.3931 11.0206 13.0823 12.2639L12.3733 15.0999L12.4148 15.0792C12.7852 14.894 13.2357 15.0441 13.421 15.4146C13.6062 15.7851 13.4561 16.2356 13.0856 16.4208L13.0441 16.4416C11.8979 17.0147 10.6072 15.9794 10.9181 14.7361L11.6271 11.9001L11.5856 11.9208C11.2151 12.1061 10.7646 11.9559 10.5793 11.5854C10.3941 11.2149 10.5443 10.7644 10.9148 10.5792L10.9562 10.5584ZM12 9C12.4142 9 12.75 8.66421 12.75 8.25C12.75 7.83579 12.4142 7.5 12 7.5C11.5858 7.5 11.25 7.83579 11.25 8.25C11.25 8.66421 11.5858 9 12 9Z" fill="#1A73E8"></path></svg></div><div class="label"><span class="text_bold text-color-blue">Gleich geblieben vs. neu</span></div></div><div class="label">Gleich: § 23 EStG, einjährige Haltefrist, FIFO walletbezogen. Neu und schärfer: Nachweis- und Aufzeichnungspflichten, Claiming, Behandlung von DeFi.</div></div>

Wie hängt das mit DAC8 und CARF zusammen?

DAC8 und CARF betreffen einen anderen Weg: Künftig melden Krypto-Dienstleister Transaktionsdaten automatisch an die Finanzbehörden. Das ist der Weg, auf dem das Finanzamt von außen an Informationen kommt, und nicht dasselbe wie deine eigene Nachweispflicht, um die es in diesem Guide geht. Beides zusammen bedeutet: Die Nachweisbarkeit deiner Angaben wird künftig wichtiger.

Wie Blockpit bei den Nachweispflichten hilft

Blockpit hilft dir, aus einer fragmentierten Transaktionshistorie eine nachvollziehbare Grundlage zu machen. Du kannst deine Börsen, Wallets und Blockchains importieren, eigene Transfers zuordnen, offene Hinweise bereinigen und eine lückenlose Transaktionshistorie samt Einzeltransaktionsaufstellung und strukturiertem Steuerbericht erzeugen. Diese Aufbereitung kannst du selbst übernehmen oder an den Blockpit Expert Service abgeben.

Wichtig zur Einordnung: Ein Steuerbericht kann als Nachweisgrundlage dienen, sofern die zugrunde liegenden Daten vollständig und plausibel sind. Eine pauschale Anerkennung durch das Finanzamt gibt es nicht, und das Amt kann die zugrunde liegenden Rohdaten anfordern. Das Auskunftsersuchen richtet sich dabei an dich, nicht an den Tool-Anbieter.

<div class="card_body_small infobox highlight margin-bottom_medium margin-top_small"><div class="flex_horizontal gap-xxsmall margin-bottom_xxsmall"><div class="icon_small is-infobox w-embed"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="24" height="24" viewBox="0 0 24 24" fill="none"><path fill-rule="evenodd" clip-rule="evenodd" d="M5.84399 20.154H12.824C16.23 20.154 18.1558 18.2545 18.1558 15.2104C18.1558 13.4082 17.2374 11.8984 15.5584 11.2895C16.6858 10.7294 17.5732 9.48742 17.5732 7.6853C17.5732 5.12823 15.6544 3.10693 12.4882 3.10693H9.32261V6.22412H11.7686C13.0399 6.22412 13.8794 6.906 13.8794 8.07494C13.8794 9.29259 13.0399 10.0232 11.7686 10.0232H9.32261V6.22412H5.84399V20.154ZM9.32199 12.8481V16.9638H12.1284C13.4716 16.9638 14.4311 16.2088 14.4311 14.8938C14.4311 13.6274 13.5676 12.8481 12.1284 12.8481H9.32199Z" fill="#06b6d4"></path></svg></div><div class="label"><span class="text_bold text-color-blue">Nachvollziehbar statt lückenhaft</span></div></div><div class="label">Blockpit führt deine Daten aus Wallets, Börsen und Blockchains zusammen und macht daraus eine nachvollziehbare Transaktionshistorie, die Grundlage für deine Nachweise gegenüber dem Finanzamt.</div></div>

Häufige Fragen

Ersetzt das BMF-Schreiben 2025 das von 2022?

Ja. Das Schreiben vom 06.03.2025 ersetzt das vom 10.05.2022 und wird neu veröffentlicht. Die Grundregeln (Einordnung als Wirtschaftsgut, § 23 EStG, einjährige Haltefrist, FIFO walletbezogen) bleiben unverändert, neu sind vor allem die konkretisierten Nachweis- und Mitwirkungspflichten.

Welche Nachweise muss ich bei Krypto führen?

Je Transaktion Datum und Uhrzeit, Art, Coin und Menge, den Euro-Marktwert zum Zeitpunkt sowie Plattform oder Wallet-Adresse. Aufzuzeichnen sind alle Zu- und Abgänge, Tauschvorgänge und sonstigen Nutzungen, nicht nur Verkäufe.

Was passiert, wenn ich Transaktionen nicht belegen kann?

Dann kann das Finanzamt die Besteuerungsgrundlagen nach § 162 AO schätzen. Das ist keine Strafe, kann aber ungünstig ausfallen, weil ohne entlastende Nachweise im Zweifel zu deinen Lasten angesetzt wird.

Gilt die Nachweispflicht auch bei DEX und Hardware-Wallet?

Ja, die Beweislast gilt plattformunabhängig. Auch bei dezentralen Börsen und Self-Custody musst du deine Vorgänge dokumentieren. Der öffentliche Schlüssel kann zur Prüfung der Vollständigkeit herangezogen werden.

Reicht ein Krypto-Steuerbericht als Nachweis?

Er kann als Nachweisgrundlage dienen, wenn die zugrunde liegenden Transaktionen vollständig und plausibel erfasst sind. Eine pauschale Anerkennung gibt es nicht, und das Finanzamt kann die Rohdaten anfordern.

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